Positionspapier: Bäuerliche Rechte stärken – weltweite Diskriminierungen stoppen!

Für die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten
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Im Positionspapier „Bäuerliche Rechte stärken – weltweite Diskriminierungen stoppen!“ fordern INKOTA und 15 weitere Organisationen die Bundesregierung und die EU auf, für die UN-Erklärung für die „Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ in der UN-Vollversammlung zu stimmen. Nach der Annahme der Bauernrechtserklärung sollen sie sich im UN-Menschenrechtsrat klar zu ihr bekennen und zügig Prozesse einzuleiten, um die in der Erklärung definierten Rechte umzusetzen.

Viele der circa zwei Milliarden Kleinbauern und -bäuerinnen sind weltweit Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Gleichzeitig stellen sie global betrachtet den überwiegenden Teil unserer Nahrung her. Bisherige Instrumente der internationalen Staatengemeinschaft sind nicht ausreichend, um einer Verschärfung der menschenrechtlichen Situation ländlicher Bevölkerungsgruppen entgegenzuwirken. Globale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Armuts- und Hungerbekämpfung sind nur dann möglich, wenn diese Gruppen vor Menschenrechtsverstößen besser geschützt und ihre Lebens- und Arbeitsweisen gestärkt werden. Eine UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten, ist deshalb dringend nötig und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Das Papier wurde Anfang April 2018 erstmals veröffentlicht. Im Dezember 2018 wurde es aus Anlass der finalen Abstimmung in der UN-Vollversammlung in New York aktualisiert.

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Artikel Nr.:
HEGL_BauerRechte
Themen: 
Welternährung & Landwirtschaft
Format: 
Positionspapier
Schlagworte (Tags): 
Ernährungssouveränität
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