INKOTA Brief - Gesundheit in Süd und Nord

INKOTA Brief 138 - Dezember 2006
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Armut macht krank, Krankheit schafft Armut - dies gilt in Deutschland, in den Ländern des Südens aber noch viel mehr. Doch obwohl das Thema Gesundheit international seit einigen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit erfährt und in den Millenniumsentwicklungszielen prominent vertreten ist, müssten viel mehr Ressourcen in diesen Bereich gelenkt werden. Denn noch immer haben 1,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer ausreichenden Gesundheitsversorgung. Über diesen Skandal und zahlreiche weitere Themen (inkl. der Gesundheitsreform 2006 in Deutschland) lesen Sie im INKOTA-Brief 138 mit Analysen und Berichten unter anderem von Andreas Wulf, Kai Mosebach, David Sanders, Christian Wagner, Frank Kürschner-Pelkmann, Eléne Misbach und anderen.

Der INKOTA-Brief 138 ist leider vergriffen. Gerne stellen wir Ihnen jedoch den kostenlosen Download zur Verfügung.

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • Andreas Wulf: Globalisierung und Gesundheit. Privatisierung und Segmentierung erschweren Fortschritte beim "Menschrecht auf Gesundheitsversorgung"
  • Armin Massing und Michael Krämer: Gesundheit(spolitik) - Ein Glossar
  • Kai Mosebach: Abschied vom Solidarprinzip. Die Gesundheitsreform 2006 und die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland
  • David Sanders: Gesundheit für alle. Basisgesundheitsaktivisten vernetzen sich weltweit und kämpfen für das Recht auf Gesundheit
  • Christian Wagner: Die Last mit den Pillen. Patente und Profitinteressen verhindern eine gerechte Arzneimittelversorgung
  • Jens Holst: Soziale Sicherung unter Beschuss. Weltweit bietet die Gesundheitsfinanzierung den Armen keine angemessene Versorgung
  • Kai Mosebach: Wettbewerb und Privatisierung. Die Gesundheitspolitik der Weltbank benachteiligt die Armen
  • Frank Kürschner-Pelkmann: Wenn der letzte Arzt ins Ausland geht .... Die Migration medizinischer Fachkräfte in reiche Länder
  • Eléne Misbach: Zusätzliche Gefährdung. Menschen in der Illegalität haben einen unzureichenden Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung
  • Diana Rodriguez: Korruption macht krank. Veruntreuung im Gesundheitswesen ist ein weltweites Problem
  • Carole Romero: Die Rückkehr des DDT. Das hochgiftige Insektizid wird im Kampf gegen Malaria wieder eingesetzt
  • Patricia Omidian: Todesgefahr Geburt. Armut, Gewalt und medizinische Unterversorgung betreffen in Afghanistan vor allem Frauen
  • Ute Brasseit: Mehr als öffentliche Gesundheit. Ein Handbuch über die Herausforderungen an die globale Gesundheitssicherung

Außerdem in diesem Heft:

  • INKOTA-PROJEKTINFO:
    • Aus der INKOTA-Projektarbeit in Vietnam, Mosambik, Nicaragua, El Salvador und Guatemala
  • WELTLADEN-BRIEF #60:
    • Dachverband trifft Basis. Weltladentreffen in Thüringen offenbarte Diskrepanzen zwischen Weltläden und Dachverband
    • INKOTA-Fairtour - Eine Erfolgsgeschichte. Die 4. INKOTA-Fairtour mit dem Thema "Fair kleiden"
    • 10 Jahre Arbeitskreis Eine Welt Schmalkalden und Weltladen "Markt der Völker" in Eisenach/Absatz des bio-regionalfairen Safts steigt in Mecklenburg-Vorpommern rapide/Zweite "Mustermesse Thüringen" wurde von den Weltläden positiv aufgenommen/Fortbildung beim Regionaltreffen für Weltläden in Mecklenburg-Vorpommern
  • ÖKUMENE:
    • Die Verantwortung wahrnehmen. Die Kirchen und ihre Rolle in der Aidsbekämpfung (Ramona Gresch-Bruder)
  • IN EIGENER SACHE
  • LITERATUR PUR:
    • Antonio Dal Masetto: Blut und Spiele
  • REZENSIONEN:
    • Suketu Mehta: Bombay. Maximum City
    • Eduardo Belgrano Rawson: Rosas Stimme
    • Pedro Rosa Mendes und Wolf Böwig: Schwarz.Licht. Passagen durch Westafrika
    • Reza Aslan: Kein Gott außer Gott. Der Glaube der Muslime von Muhammad bis zur Gegenwart
    • Mahmood Mamdani: Guter Moslem, böser Moslem. Amerika und die Wurzeln des Terrors
    • Mike Davis: Vogelgrippe. Zur Gesellschaftlichen Produktion von Epidemien
  • NETZWERKNACHRICHTEN
  • GEDICHT:
    • Ranjit Hoskoté: Emigrant
Artikel Nr.:
IB-138
Format: 
Download, Südlink/ INKOTA-Brief
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